Infrastruktur und
Dienstleistungen
der Feuerwehr Wettingen
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Fahrzeuge und Geräte |
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Schlauchverlegecontainer 2000 m mit Motorspritze Typ ll Ladebrücke Schaumextrakt Ladebrücke Oelbindemittel „Land“ Ölwehrcontainer „Wasser“ |
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Motorspritzenanhänger 2000, 2,5 Tonnen, Pumpe mit max. Leistung von 5530 L/min, garantierte Leistung 4800 L/min, Motor Mercedes-Benz 270 PS Mechanische Leiter 22 m Motorspritze Typ Fp 48/8 2 Motorspritzen Typ lI Notdachanhänger Schlauchverlegeanhänger 500 m Stabsanhänger
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Oelsperrenanhänger 200 m
Oelsperrenanhänger 100 m Anhänger mit Oelwehrboot |
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Nicht mehr im Einsatz:
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Rettungsdienst Darunter versteht man das rasche Retten von Menschen, Tieren oder Sachwerten. Dies geschieht über die Treppenhäuser, solange es die Schadenlage erlaubt. Ist dies nicht mehr möglich, muss sich die Feuerwehr von aussen Zutritt verschaffen, und zwar über Leitern. Der Feuerwehr Wettingen stehen für diese Zwecke folgende Rettungsmittel zur Verfügung:
Zur Rettung von verletzten Personen werden Rettungsschlitten und Sicherungsseile verschiedener Länge verwendet.
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Löschdienst
Darunter versteht man das rasche Verhindern einer Ausbreitung und Ausdehnung sowie das richtige Löschen eines Brandes. Das Wichtigste dabei ist die Wahl des Löschmittels (Wasser, Schaum, Pulver) und in welcher Form es eingesetzt werden muss (Vollstrahl oder Wassernebel, Schwer- oder Mittelschaum, usw.) Das Universallöschfahrzeug Das Universallöschfahrzeug (ULF) ist mit einem Wassertank von 5000 l, einem Schaumextrakttank von 1000 l und einem Löschpulverbehälter von 750 kg ausgerüstet. Die aufgebaute Pumpe mit einer Fördermenge von 5000 l/min bei 8 bar ermöglicht jederzeit die Erzeugung des benötigten Wasserdrucks. Ein vollautomatisches Schaumbeimischsystem garantiert die sofortige Abgabe von Schaum auf die gewünschten Leitungen. Das ULF wird über maximal vier Zubringerleitungen aus Hydranten, oder mit Motorspritzen aus offenen Gewässern, mit der nötigen Wassermenge versorgt. Das ULF verfügt über 2 Schnellangriffsleitungen à je 80 m plus 2 Verlänger-ungen à 15m. Sie werden über eine Hochdruckpumpe (max. 40 bar) gespiesen und bei Bedarf kann Schaummittel beigemischt werden. Im Weiteren stehen 2 festangeschlossene Transportleitungen 75 mm à 20 m mit Teilstücken, 4 Anschlüsse für Transportleitungen 75 mm, 2 Anschlüsse für Schaumleitungen 75 mm sowie der Wasser- Schaumwerfer (1500 - 3000 l) auf dem Dach des Fahrzeuges zur Verfügung. Die Pulverlöschanlage ist ebenfalls mit 2 Schnellangriffsleitungen à 30 m plus 2 Verlängerungen à 15 m ausgerüstet. Zweckmässig auf dem Fahrzeug eingebaut ist zusätzliches Feuerwehrmaterial. wie Atemschutzgeräte (je 1 3-er Trupp PA und KG), Rettungsmaterial (2 Leitern à 10 und 12 m), Verbindungsmittel (Funk), Beleuchtungsmaterial mit Lichtmast und Handscheinwerfern, Kleinlöschgeräte (je 1 Pulver, Schaum, CO2 ), Schlauchmaterial (200 m à 75 mm, 300 m à 55 mm, 250 m à 40 mm), und für den Löschdienst nötige Armaturen und Strahlrohre. |
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Das Tanklöschfahrzeug Das Tanklöschfahrzeug (TLF) ist mit einem Wassertank von 2500 l und einem Schaumextrakttank von 300 l ausgerüstet. Die aufgebaute Pumpe mit einer Fördermenge von 2800 l/min bei 8 bar ermöglicht jederzeit die Erzeugung des benötigten Wasserdrucks. Das Schaummittel wird dem Wasser mittels Venturi-Zumischern beigefügt. Das TLF verfügt über 2 Schnellangriffsleitungen à 50 m mit 2 Verlängerungen à 15 m. Im Weiteren stehen 4 Anschlüsse für Transportleitungen, sowie 2 Anschlüsse für Druckleitungen zur Verfügung. Über 3 dieser Leitungen kann direkt Löschschaum abgegeben werden. Zum Material gehören Pressluft-Atemschutzgeräte, Rettungsgeräte, Beleuchtungsmaterial, Lichtmast und Handlampen auch das für den Löschdienst benötigte Zubehör wie Schläuche, Strahlrohre und Armaturen. |
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Atemschutz Bei jedem Brand, insbesondere von modernen Baustoffen, Kunststoffen und Chemikalien, entstehen giftige Gase oder mindestens eine Atmosphäre mit un-genügendem Sauerstoffanteil. Um in dieser Situation eine Rettungs- oder Lösch-aktion durchführen zu können, benützt die Feuerwehr „aussenluftunabhängige“ Atemschutzgeräte. Unsere Feuerwehr besitzt 18 Pressluftatmer. Diese Geräte sind „lungenautomatisch“ gesteuert und ihre Masken mit einem Sicherheitsüberdrucksystem ausgerüstet. Der Inhalt von 1’800 l komprimierter Atemluft erlaubt in einer nicht „atembaren“ Zone einen Einsatz von ca. 20 Minuten.
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Wassertransporte und Wasserwehr Selbst an abgelegenen Orten wie dem Mooshof, Eigihof, Herternhof oder Muntelhütte muss genügend Löschwasser zur Verfügung stehen. Allenfalls grössere Mengen werden z.B. beim Kloster Wettingen, dem Rangierbahnhof Limmattal oder dem Industriegebiet benötigt. Über längere Distanzen oder in grösserer Menge wird Löschwasser mit Motorspritzen aus offenen Gewässern oder aus leistungsfähigen Hydranten durch Transportleitungen zum Einsatzort gepumpt, wo das ULF und TLF bereitstehen. Diese Transportleitungen werden dazu in kurzer Zeit einzeln oder parallel mit unserem neuen Schlauchverlegefahrzeug aufgebaut. Zum Einsatz gelangen in solchen Fällen, 1 Motorspritze des Typs Fp 48/8 (Leistung 4800 l/min bei 8 bar) sowie 3 Motorspritzen des Typs ll (Leistung 1’600 l/min bei 8 bar). Für die Wasserwehr stehen neben diesen Motorspritzen noch kleinere Zentrifugalpumpen des Typs l und mehrere Elektrotauchpumpen zur Verfügung.
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Pionierdienst Bei Verkehrsunfällen oder anderen Ereignissen, bei welchen Personen einge-klemmt oder sonst schwer zu bergen sind, kommt die Pionier-Gruppe unserer Feuerwehr zum Einsatz. Ausgerückt wird mit dem Vorausfahrzeug, dem Pionier-Atemschutzfahrzeug, dem ULF sowie dem Mannschaftstransporter. Neben zwei hydraulischen Rettungsgeräten mit Scheren, Spreizern, Ramm-Zylindern und Spezialwerkzeugen stehen der Pionier-Gruppe Bergungswerkzeuge wie Kran, pneumatische Hebekissen, Seilwinden, Seilzugapparate, Trenn-schleifer und Kettensägen zur Verfügung. Für die erste Hilfe befinden sich ein voll ausgerüsteter Arztkoffer, Beatmungsgeräte, sowie Schaufel- und Tragbahren auf den Fahrzeugen.
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Oelwehr Auf Schiene und Strasse werden riesige Mengen Erdölprodukte und Chemikalien transportiert. Unfälle können katastrophale Auswirkungen haben. Um Explosionen, Bränden, Gewässer- oder Luftverschmutzungen effizient entgegenwirken zu können, verfügt die Oelwehr Wettingen über eine gut ausgebildete Oelwehrgruppe und zweckmässige Gerätschaften, welche grösstenteils vom Aarg. Baudepartement (Abteilung Umweltschutz) zur Verfügung gestellt sind. Bei grösseren Ereignissen wird der Chemiewehr-Stützpunkt der Firma Ems Dottikon automatisch mit aufgeboten. Unser Oelwehr-Stützpunkt ist bei der Verschmutzung von fliessenden und stehenden Gewässern der östlichen Kantonshälfte zuständig. Die Oelsper-rengruppe ist im Besitz von 300 m mobiler Oelsperre. Um bei normalen Fliessgeschwindigkeiten und bei allen vorbereiteten Einbaustellen einen schnellen, wirksamen und sicheren Einbau garantieren zu können, ist unsere Oelwehr neben einer Fülle von Spezialgeräten auch mit einem leistungsfähigen Motorboot ausgerüstet. Für den Transport und Einsatz des nötigen Materials sind genügend geeignete Fahrzeuge vorhanden.
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Übermittlung Im Ernstfall, bei Grossereignissen, bei Wassertransporten oder bei Atemschutz-Einsätzen sind gute Verbindungen untereinander unabdingbar. Unsere Feuerwehr unterhält ein Funknetz mit dem Rufnamen „Wettingen“. Sie betreibt 2 Fix-Stationen bei der Gemeindepolizei und im Feuerwehrgebäude, 8 Mobilstationen auf Fahrzeugen, sowie Handfunkgeräte und Rufempfänger für die Alarmierung des Erst- und Zweitaufgebots. Auf 5 Kanälen werden Verbindungen in der Feuerwehr Wettingen, mit benachbarten Stützpunkt- oder Ortsfeuerwehren, oder mit der Gemeindepolizei aufrecht erhalten. Für die Verbindungen unter verschiedenen öffentlichen Diensten (Kapo, Rega, usw.) steht der sogenannte Koordinations-Kanal (Kanal 5) zur Verfügung.
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Elektriker Jedermann weiss, dass elektrischer Strom bei unsachgemässer Anwendung grosse Gefahren birgt. Um bei einem Einsatz diese Gefahren ausschalten zu können, stehen in der Elektriker-Gruppe 6 Fachleute mit Spezialgeräten und ihrem Wissen zur Verfügung. |
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Kleinlöschgeräte Um Wasserschäden und andere Folgeschäden zu vermeiden, werden bei allen Einsätzen die Löschmittel und ihre Menge der Grösse und Art des Brandes angepasst. Kleinlöschgeräte mit Luftschaum werden gegen glutbildende Brände eingesetzt. Pulverlöscher eignen sich vor allem für die Eindämmung von Flüssigkeits- und Gasbränden. Kohlensäurelöscher (CO2) kommen bei Löschaktionen gegen stromführende Gegenstände zum Einsatz. |
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Alarmierung
Nicht vergessen! Im Notfall Telefon 118 und die Feuerwehr kommt. |
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